Berichte

Achterbahnfahrt gegen Damme

Eine nervenaufreibende Heimpartie war das am heutigen Samstag gegen Damme. Mit diesem Verlauf hatte vor dem Spiel eigentlich keiner gerechnet.

Die Gäste aus Damme konnten bislang erst zwei ihrer Spiele gewinnen. Verwunderlich, wenn man das Spiel in Lemförde heute verfolgt hat, denn sie waren durchaus auf Augenhöhe und brachten uns in enorme Bedrängnis...

Die ersten Minuten verliefen recht ausgeglichen, auf beiden Seiten wurden die L√ľcken in der gegnerischen Abwehr konsequent gesucht und die Chancen genutzt. Bald war klar, dass es ein sehr k√∂rperbetontes Spiel werden w√ľrde und die Dammer Angriffsbem√ľhungen nur durch fr√ľhes Attackieren unterbunden werden k√∂nnen. Nach 10 Minuten hatten wir den Gegner in der Abwehr recht gut im Griff und konnten uns in der Folge etwas absetzen. Wir erlebten einen H√∂henflug und zur Halbzeit f√ľhrten wir 11:7 aber wer glaubte, dass der "Drops gelutscht" sei, t√§uschte sich gewaltig...

Was sich in den ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit abspielte, kann man durchaus als "katastrophal" bezeichnen. So manch vergebene Torchance (mal leichtfertig, mal Pech) f√ľhrte zu einem steigenden Frustlevel und in der Folge zu √ľberhasteten, un√ľberlegten Aktionen im Spielaufbau. Die Spielstruktur war komplett verlorengegangen und eine qu√§lende L√§hmung machte sich in der gesamten Mannschaft breit.  Damme nutzte diese Schw√§chephase, konnte in der 37. Minute den verdienten Ausgleich erzielen und dann sogar noch einen 2 Tore Vorsprung nachlegen.  Notgedrungen f√ľhrte der abgerissene Spielfluss zu so einigen ruppigen Aktionen, was mehrere Zeitstrafen und leider auch so manche Blessur zur Folge hatte. Der R√ľckstand h√§tte noch gr√∂√üer sein k√∂nnen, wenn unsere Torm√§dels nicht ein ums andere Mal gut pariert h√§tten.  5 Minuten vor dem Ende hatten wir den Tiefpunkt durchlaufen - in den ersten 20 Minuten der 2. Halbzeit konnten wir gerade mal 2 lausige Tore erzielen. Urpl√∂tzlich erwachte aber das K√§mpferherz auf der Platte und der Bank - die C2 stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage und konnte nochmal verk√ľrzen. Die M√§dels sp√ľrten, dass sie das Blatt doch nochmal wenden k√∂nnen wenn Sie die Angriffe in Ruhe aufbauen, den Ball schnell laufen lassen und im richtigen Moment in die L√ľcken gehen. Das ging jetzt pl√∂tzlich wieder - Ausgleich 3 Minuten vor Schluss und der Gegner wurde nerv√∂s. In der letzten Minute dann nochmal 7m f√ľr uns, den Meike, zuvor mit viel Pech an den H√§nden, eiskalt verwandelte. Dann die letzte Minute in der Abwehr nochmal volle Konzentration und mit unserem Gegenangriff ert√∂nte die erl√∂sende Schlusssirene. 16:15 !! Wie schon vor 3 Wochen in Wagenfeld konnten wir ein fast schon verloren geglaubtes Spiel in letzter Minute drehen - dank K√§mpferherz und Nervenst√§rke. Nach dieser Achterbahn der Gef√ľhle hoffen wir, die positive Energie aus diesem Last-Minute-Sieg mit nach Osterfeine zu nehmen. Hier ist schliesslich eine offene Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, denn damals wurde uns der Sieg in allerletzter Minute noch entrissen. 

Erst oben, dann ganz unten und am Schluss doch wieder ganz oben waren heute:

Lara, Zada (Tor), Thea(1), Tabea(1), Jenny(1), Mathilda, Jenna Lynn(7), Anni(1), Berfin(2), Joana, Mia, Lara(1), Meike(2) 

 

                    

  

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