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Spielabbruch im letzten Test - Lemf√∂rde ist bereit f√ľr die Saison

Die Mannschaft vom TuS schwarz-wei√ü Wehe II lud nach dem 25:25-Unentschieden aus dem ersten Test vor einigen Wochen die ersten Herren des TuS Lemf√∂rde zu einem R√ľckspiel in ihrer Halle in Rahden ein. Wehe spielt im benachbartem Nordrhein-Westfalen zwei Klassen h√∂her als Lemf√∂rde, zeigte sich aber bisher immer als ein passender Testspielgegner. Die Partie fand mit f√ľr Lemf√∂rde ungewohntem Harzball am 11.10. um 16:00 Uhr statt. In der letzten Saison gab es nicht ein Spiel, in dem man mit Harz gespielt hatte und mit verk√ľrzter Aufw√§rmphase von nur etwa einer halben Stunde blieb den G√§sten wenig Zeit sich an diesen gew√∂hnen zu k√∂nnen. Ganz schlecht stellte man sich allerdings nicht an.

Aus der offensiven 3:2:1-Abwehr setzte man Wehe fr√ľhzeitig unter Druck, sodass es in den ersten Minuten nur zu wenigen Gegentoren kam. Technische Fehler im Angriff zogen zwar mehrere Tempogegenst√∂√üe nach sich, die jedoch zumeist an Schlussmann Jonas H√∂fer kleben blieben. Man verlor trotz dieser auftretenden Fehler selten die Ruhe im Angriff und lie√ü sich auch mal auf ein Zeitspiel ein. Zudem zeigte man sich sehr spielfreudig, versuchte viele Kleinkombinationen mit sehenswerten P√§ssen an den Kreis und auch durch das Einlaufen von den Halbpositionen kamen ein paar sch√∂ne Torerfolge zustande. Negative Punkte im Lemf√∂rder Auftreten waren einerseits, dass das Spiel im Angriff sehr schmal gehalten wurde. Die Au√üenspieler erhielten kaum Anspiele, ohne die man die Heimabwehr selten auf eine Seite verlagern konnte und somit nur wenige L√ľcken in dieser auftraten. Das fehlende Tempo im Passspiel setzte sie ebenfalls nicht besonders unter Druck und zwang sie nur ein einziges Mal zu einer Zweiminutenstrafe. Andererseits verlor man in der eigenen Abwehr mit zunehmender Spielzeit etwas die Zuodrnung und lie√ü den R√ľckraumakteuren der Gastgeber gerade in der zweiten Halbzeit zu vile Freiheiten, um zu einfachen Distanztoren zu kommen. Resultierend aus diesen kleinen Nachl√§ssigkeiten bauten sich die Westfalen einen leichten Vorsprung auf, der sich irgendwann zu einem konstanten 5- bis 6-Tore-Unterschied einpendelte.
So stand es auch in Minute 53 noch 29:23 als das Spiel durch den Schiedsrichter unterbrochen wurde. Der Grund daf√ľr war das Eintreffen von Sanit√§tern, die den Lemf√∂rder Kreisspieler Matthias Gro√ü mit Verdacht auf Gehirnersch√ľtterung in das nahegelegene Krankenhaus transportierten. Der 26-J√§hrige war nach einem Ellenbogentreffer an der Schl√§fe zu Beginn des zweiten Durchgangs zu Boden gegangen und offensichtlich weggetreten. Die Partie wurde nach der Unterbrechung nicht wieder angepfiffen. √úber den Gesundheitszustand des Kreisl√§ufers ist allerdings Entwarnung zu geben: Gro√ü konnte das Krankenhaus noch am selben Abend verlassen und wird aller Voraussicht nach im Verlauf der kommenden Woche wieder in das Mannschaftstraining einsteigen.
F√ľr ihn und sein Team war dieses Spiel der letzte Test. Die diesj√§hrige Vorbereitung geht also nun zuende. Sie wies einige Verbesserungen auf und l√§sst Lemf√∂rde somit ein gutes Gef√ľhl f√ľr die anstehende Saison in der Regionsoberliga. Von der neuen Spielvereinigung Hunte-Aue L√∂wen bestehend aus den Nachbarvereinen Barnstorf-Diepholz und Wagenfeld-Wetschen wird die dritte Herren am 24.10. f√ľr das erste Meisterschaftsspiel nach Lemf√∂rde reisen. Der Anpfiff erfolgt um 17:00 Uhr.

Johann Stahl

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